Gedichte

das Bild

Wachend liege ich nun hier,
Die Feder in der Hand,
Und suche nach den Worten,
Die Dich beschreiben sollen.
Vom Kopf durch Arm und Feder
Flossen einst die Worte,
Doch heute ist er leer,
Der Kopf, der zentnerschwere.
Wo einst die Worte wuchsen
Hat nun ein Wort verdrängt
Von seinem Platze alles -
Und daher bleibt die Feder trocken.

©2001