Gedichte

Hoffnung

Wie dürre Finger greift der tote Ast
In schwarze Stürme unheilvoller Nacht.
Die grauenhaften Schatten, voller Hast
Vom bleichen Mond erbarmungslos getrieben,
Umschleichen lauernd, drohend meinen Fuß.
Dämone äugen aus den kahlen Kronen
der leblos grauen, längst verdorrten Bäume
Und ängstlich-wilde Panik hetzt mein Herz.
Doch eines Tages, eines schönen Morgens
Werd’ ich aus diesem angsterfüllten Alp
In Deinem lieben Arm erwachen.

©2001